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Die Sims: 10 Jahre alt und kein Ende in Sicht!
Bereits auf dem guten alten C64-Brotkasten erfreuten sich viele Spieler an einer ungewöhnlichen Idee: In „Little Computer People“ sollte man ein knuffiges Pixel-Männchen bei seinen Alltäglichkeiten begleiten - die erste populäre und grafische Lebenssimulation war geboren. Einzig das Text-basierte „Alter Ego“ ging hier noch einige Schritte weiter, schließlich durfte man in diesem Werk sein Leben von der Geburt bis zum Tod virtuell erleben. Viele Jahre später griff der Designer Will Wright die Elemente der beiden Klassiker auf und entwickelte für Electronic Arts das Spiel „Die Sims“.
Am 4. Februar 2000 erschien der Titel für den PC, und damals hätte wohl niemand geglaubt, wie gut die Simulation des Lebens virtueller Menschen ankommen würde. Doch vor allem bei Frauen kam das Konzept außergewöhnlich gut an. EA versorgte die Fans mit etlichen Erweiterungen und mittlerweile auch zwei Fortsetzungen samt dazugehörigen AddOns. Bis jetzt wurden über 125 Millionen „Die Sims“-Spiele weltweit verkauft, das bescherte Electronic Arts einen Umsetz von über 2,5 Milliarden Dollar. In 60 Ländern ist „Die Sims“ erhältlich, in 22 Sprachen wurde das Franchise übersetzt. Überall gleich geblieben ist aber das Gebrabbel der Sims, auch Simlish genannt.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Serie immer weiter: Konnte man früher ausschließlich seine Wohnung einrichten und seinen Sim zur Arbeit bzw. zu allerlei Freizeitaktivitäten schicken, um ihn glücklich zu stimmen, so ist die neueste Ausgabe „Sims 3“ längst im Internet-Zeitalter angekommen. Im „Sims-Shop“ können fiktive Waren, Klamotten oder Objekte für die „eigenen“ vier Wände mit echtem Geld bezahlt werden, es ist sogar möglich, online andere Nachbarschaften zu besuchen. Das ging zwar einige Jahre zuvor schon bei „Die Sims Online“, doch dieser Ableger ist der einzige Teil der Serie, der floppte - vermutlich, weil er seiner Zeit voraus war.
„Die Sims“ sind im Grunde auf allen aktuellen Spielgeräten verfügbar - vom PC, Mac, Konsole bis hin zu iPhone und Handys. Und ein Ende? Das scheint nicht in Sicht!







