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Tests und Preise ausschlaggebend für Spielekäufe
Ginge es nach so manchen Spieleherstellern, sollten Rezensionen nicht mehr von großer Bedeutung sein. Mit einer dicken Werbekampagne könnte man dann auch Produkte mit durchschnittlicher Qualität noch an den Mann bringen. Einer aktuellen britischen Studie zufolge sehen das Konsumenten aber ganz anders.
Wie GameIndustry.biz berichtet, wurden in einer Umfrage Spieler gefragt, wovon sie sich beim Spielekauf besonders beeinflussen lassen. 71 Prozent der Gamer gaben an, dass für sie Testberichte und entsprechende Ergebnisse am wichtigsten seien, erst danach folgte der Preis (64 Prozent).
Deutlich weniger bedeutsam ist dagegen die eigentliche Verpackung, nur acht Prozent lassen sich von einer schönen Fassade ansprechen. Eine offizielle Webseite (17 Prozent) sei dagegen wichtiger, mit einer aussagekräftigen Marketing-Aktion könnten sich 36 Prozent der Befragten überzeugen lassen. Dies könnte Kunden dazu animieren, ein Spiel vorzubestellen oder innerhalb der ersten Woche nach dem Erscheinen zu kaufen.
Informativ ebenfalls: Die Studienteilnehmer denken vorrangig dann an Spiele, wenn sie im Internet surfen (66 Prozent). Sitzen sie vor dem TV, sinkt das Spieleinteresse (42 Prozent), am wenigsten reizt sie interaktive Unterhaltung, wenn sie unterwegs oder an der frischen Luft sind (30 Prozent). Die eigenen vier Wände regen also womöglich zum Kauf eines Spiels an.






