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Batman: Arkham Asylum
Publisher: Eidos
System: PC / PS3 / Xbox 360
Genre: Action-Adventure
Release: Sommer
USK: Ab 16 Jahren
Die bekannteste Comic-Maus neben Mickey Mouse ist eine Fledermaus: Batman. Kein anderer Comicheld hat es zu derart vielen Verfilmungen gebracht wie der Maskierte mit dem Gummiklamotten-Fetish. Das neueste Abenteuer des dunklen Ritters findet allerdings nicht auf der großen Leinwand statt, sondern auf dem eigenen Fernseher bzw. Monitor.
„Batman Arkahm Asylum“ ist keine Spieladaption zum letzten Batman-Film „The Dark Knight“, sondern ein eigenständiges Abenteuer des flatternden Detektivs. Geschrieben wurde die Story exklusiv von einem professionellen Batman-Experten: Der fünfmalige Emmy-Gewinner Paul Dini wirkte zuvor an „Batman: The Animated Series“ mit.
Die Kriminalitätsrate in Batmans Wirkungsstätte, Gotham City, war ja schon immer so hoch, dass ihm kaum Zeit für sein Doppelleben als millionenschwerer Partylöwe Bruce Wayne blieb. Diesmal aber gibt es ein regelrechtes Superschurken-Gedränge, denn die Bösewichter haben den Ort in ihre Gewalt gebracht, der dem Spiel seinen Namen gibt: Arkham Asylum, Gothams psychiatrischer Anstalt für geisteskranke Kriminelle, die wie Alcatraz eine schwimmende Festung auf einer Insel ist. In diesem düsteren Sammelbecken krimineller Energie hat sich das Who is Who der Unterwelt zusammengefunden: von Harley Quinn über Killer Croc und Victor Zsasz bis zum König der Psychopathen – dem Joker.
Inspektor Gadget mit Fledermausohren
Im Kampf gegen das Schwerverbrechen stehen Batman Spielsachen zur Verfügung, die selbst James Bonds Q oder Inspektor Gadget neidisch machen würden. Mit seinem Seilhaken kann der schwarze Detektiv kompensieren, dass es ihm an echten Flügeln fehlt und sich in für andere unerreichbare Orte hinauf schwingen oder von Oben abspringen. Batarangs sind eine Mischung aus Bumerang und Shuriken, die man auch aus den Comics kennt. Ebenfalls zur Serienausstattung zählen Batklaue, Sonar-Resonator und das explosive Gel-Aerosol. Um das Gameplay neben der schlagkräftigen Action um einen Adventure-Aspekt zu ergänzen, stehen der (F-)Ledermaus forensische Hightech-Werkzeuge à la „C.S.I.“ zur Verfügung: Röntgen- und Fingerabdruck-Scanner, Amido Black-Spray und Pheromondetektor. Damit die Langzeitmotivation stimmt, sammelt man durch erfolgreich erledigte Aufgaben Erfahrungspunkte, mit denen sich die Ausrüstung verbessern lässt.
Liebe zum Detail
Epics Unreal Engine 3 sorgt für die perfekte Inszenierung des Action- und Detektiv-Abenteuers. Optisch wecken die ersten Einblicke Vorfreude auf „Batman Arkam Asylum“. Die Grafik ist detailverliebt, die bedrohliche Atmosphäre der Anstalt wird gut spürbar und von den Superschurken ist der Joker besonders gelungen. Auch die Prügeleinlagen, die im Zentrum des Spiels stehen, klingen innovativ. Mit dem FreeFlow-Kampfsystem sind unzählige Kombos möglich, die fließend und effekvoll dargestellt werden. Sogar Fans von Schleich-Spielen kommen auf ihre Kosten – dank dem Feature Invisible Predator, mit dem Batman seinen Gegnern als unsichtbarer Schatten Angst einflößt. Nur noch ein paar Mal ins Bett – pardon: Bat – gehen, dann steht der Batman vor der Tür. Und schon jetzt ist klar: Der Sommer wird heiß für seine Fans!






