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Bioshock 2
Publisher: Take 2 Interactive
System: PC / PS3 / Xbox 360
Genre: Horror-Shooter
USK: Ab 18 Jahren
Die Unterwasser-Metropole Rapture wird erneut zum Handlungsort eines spannenden Ego-Shooters: In „BioShock 2“ erlebt der Spieler die Rückkehr des allerersten Big Daddys.
„BioShock“ war dank seiner schaurigen Story und einzigartigen Angriffskräfte eines der besten Spiele von 2007. Der jetzt erschienene Nachfolger ist so was wie Version 2.0. Das geheimnisvolle Rapture hat nur wenig von seiner Faszination verloren, die frische Story sorgt für jede Menge Nervenkitzel.
Rapture zehn Jahre nach den letzten Ereignissen: Der größenwahnsinnige Schöpfer und Industrielle Andrew Ryan ist Geschichte und sein Wunsch nach einer Idealgesellschaft aus Künstlern, Industriellen und Wissenschaftlern zerstört. Die einst so stolze Stadt gleicht immer mehr einem Trümmerhaufen; der Ordnung ist Chaos gewichen. Das, was von der wohlhabenden Bevölkerung übrig ist, ist dem Wahnsinn verfallen.
Der Spieler steckt in der Rüstung des Prototyps aller Big Daddys und hat die Mission das Mädchen Eleanor Lamb zu finden – seine Little Sister, die 1958 vor seinen Augen entführt wurde. Doch Eleanor wird gut bewacht: Ihre Mutter Sofia Lamb hält sie fest und hat die Kontrolle über Rapture an sich gerissen hat. Mit teuflischen Plänen.
ADAM and EVE – alle Macht den Drogen!
Während die Story von „BioShock 2“ die eine oder andere überraschende Wendung parat hält, hat sich am Spielprinzip nur wenig geändert. Auf seinem Weg durch die in Levels aufgeteilte Großstadt wehrt sich der Spieler erneut gegen Splicer mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Die einstigen Geschäftsleute und Ehefrauen sind durch die Droge ADAM zu verrückten Superwesen mutiert. Sie krabbeln an Wänden, teleportieren sich, schießen aus dem Hinterhalt und werfen mit Gegenständen. Doch Big Daddy weiß sich zu wehren: Auch er kann ADAM nutzen und Gen-manipulierte Plasmide in Superkräfte wandeln. Dazu muss er Spritzen namens EVE und feindliche Little Sisters finden. Diese durchkreuzen im Schutz der Big Daddys Rapture und zapfen die Droge den Wirten ab. Neben Pistolen, Maschinengewehren, Speerkanonen, Nadel- oder Granatenwerfern nimmt Big Daddy Tonika, die ihn schneller oder immun gegen Strom machen. Injizierte Plasmide lassen ihn zum Herrn über Elektrizität, Feuer, Sturm, Insekten oder Telekinese werden. Zudem schaffen sie ein Abbild von ihm, das ihm hilft Gegner auszuspionieren und umzulegen oder dienen als Fallen und Köder. Letzteres eignet sich bestens in Situationen, in denen die Little Sister beim Absaugen von ADAM beschützt werden muss. Im Verlaufe des Spiels können alle Schusswaffen und Plasmide mit zwei, drei weiteren Fähigkeiten ausgerüstet werden. Der Spieler selbst entscheidet ähnlich eines Rollenspiels, ob er sich auf eine Angriffsstrategie spezialisiert oder den Zwischenweg aus Plasmid- und klassischer Bewaffnung geht.
Endlich auch mit Multiplayer
„BioShock 2“ ist ein dichtes und intensives Shooter-Erlebnis. Nach zehn bis 15 Stunden im Einzelspieler-Modus sorgt ein hochwertiger Multiplayer-Modus für zig Stunden weiteren Spielspaß auf Maps, die Rapture zur Zeit des ersten „BioShock" darstellen. Darin jagen sich bis zu zehn Spieler in Modi wie „Capture the Sister“ oder herkömmlichen „Deathmatches“. Eine der Besonderheiten ist die Möglichkeit das Kostüm und damit die Kräfte eines Big Daddy zu finden – ein mächtiger Spaß mit Suchtfaktor.
Wie schon Teil eins ist „BioShock 2“ ein Spiel für Erwachsene. Seine außergewöhnliche Stimmung und hervorragende Optik sowie spürbare Neuerungen gegenüber dem Vorgänger und ein herausragend unterhaltsamer Multiplayer-Modus machen „BioShock 2“ zum Besten, was das Spieljahr 2010 bisher zu bieten hat.






