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Darum entfernte Apple 5000 Sex-Apps aus dem AppStore
Vorbei sind die Zeiten, in denen sich iPhone- und iPod Touch- Nutzer an prickelnder Erotik erfreuen durften. Bis zum letzten Wochenende fand man im AppStore amüsante Software wie zum Beispiel „Strip Simon“, „Tight Body Perrky Boobs“, „Video Strip Poker“ oder „SlideHer Nautica Thorn“. Doch kürzlich entfernte Apple über 5000 Programme aus dem virtuellen Shop, vor allem kleine Entwickler waren von der offenbar willkürlichen Entscheidung des Elektronikkonzerns betroffen.
Die Aufregung bei den Produzenten war enorm, mittlerweile sind einige Apps mit leicht bekleideten Frauen wieder verfügbar. Aber was führte bei Apple zu der Entscheidung? In der offiziellen Stellungnahme heißt es von Phillip Schiller, Head of Worldwide Product Marketing, dass Apple berücksichtigt, von wem eine App stammt. Große Verlage wie Playboy, FHM oder Sports Illustrated müssen nicht mit Löschungen aus dem AppStore rechnen, bei unbekannten Unternehmen und Studios dagegen achtet man genauer darauf, ob die Inhalte womöglich nicht für Kinder geeignet sind.
Diese Äußerung dürfte manchen Leuten ebenfalls nicht zusagen, schließlich hat es den Anschein, als werden bekanntere Firmen hier bevorzugt. Eine gute Sache hat die negative Publicty für Apple schon: Viele zuvor gelöschte Apps sind wieder verfügbar, Apple hat also eingelenkt. Es zeigt aber auch, welche Macht Apple besitzt und entscheiden kann, wer nun mit seiner App Geld verdienen darf oder nicht.





